Geschichtliches

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Ur- und Frühgeschichte
Geschichte
Sehenswürdigkeiten

Ein kurzer Abriß über Ursprünge, Entwicklung und den geschichtlichen Hintergrund zu Basthorst.

Ur- und Frühgeschichte

Aus Basthorst stammen nur wenige Einzelfunde aus der jüngeren Steinzeit (ca. 4300 - 2300 v. Chr.) und ein Absatzbeil aus der Bronzezeit (ca. 2300 - 550 v. Chr.). Außerdem wurde ein kleiner Urnenfriedhof aus den ersten Jahrhunderten nach Christus ausgegraben.

Geschichte

Basthorst entstand während der deutschen Kolonisation Ostholsteins. Auf dem Land hatte seit etwa 700 n. Chr. eine slawische Bevölkerung gesessen, die jetzt auf Randlagen verdrängt wurde. Zugleich entstanden zahlreiche neue Dörfer mit deutscher Bevölkerung. Eines dieser Dörfer war Basthorst. Seit 1390 ist die Adelsfamilie Schack in Basthorst nachweisbar, ein Vorfahr dieser Familie "Schack de Bardewic" (gemeint ist Bardowick bei Lüneburg) wurde bereits 1162 erwähnt und gehörte wahrscheinlich zu den Lokatoren, die die Gegend um Basthorst besiedelten. Ein Lokator war ein mittelalterlicher "Siedlungsunternehmer", der gegen Entlohnung, z.B. in Form eines Gutes, im Auftrag eines Landes- oder Grundherren, Neusiedlungen plante und durchführte. Bis 1648 bleibt das Gut im Besitz der Familie. Drei Jahre zuvor war der letzte Schack in einem Duell gestorben, und so sah sich die Witwe gezwungen, das Gut für 29000 Reichstaler und 100 Dukaten an Peter von Uffeln, dem Gutsherr auf Thurow, zu verkaufen.

Sehenswürdigkeiten

Die neugotische Feldsteinkirche wurde von 1857 bis 1858 errichtet. Aus dem Vorgängerbau stammte der marmorne Altar von 1658 mit Säulen und trompetenden Putten.